Die heilsamen Einflüsse von Gärten sind hinlänglich bekannt. Ihre Wirkungen setzen bereits dann ein, wenn allein der Blick in eine grüne Umgebung gerichtet werden kann.

Im Garten als Therapieort werden die sinnlichen und physischen Erfahrungsmöglichkeiten der Natur eingesetzt, um Menschen zu fördern. Sie fördern die Motorik, die Körperwahrnehmung und die Orientierung. Gespräche entwickeln sich nebenbei, Kenntnisse und Erlebnisse werden ausgetauscht und Klienten, therapeutisches Fachpersonal und Angehörige können sich auf gleicher Ebene begegnen.

Bei unserer Planung und Beratung zur Gestaltung von Therapie- und Sinnesgärten steht die konzeptionelle Abstimmung auf das Krankheitsbild der Bewohner und Klienten und den jeweiligen Therapieformen der Einrichtung im Vordergrund. Der Dialog mit allen Beteiligten, idealerweise einschließlich der Nutzer, ist wesentlicher Bestandteil unserer Planung. So entfalten die Außenräume ihre volle Wirksamkeit. Dabei können bereits kleine Eingriffe in den Außenraum viel bewirken; der Umgang mit dem Bestehenden kann und darf behutsam sein.